Kunst- und Kulturrecht 2026 – Wenn Paragrafen tanzen lernen

Es war einmal, in einem kleinen Theater in den 1980er-Jahren: Herr Wagner, Regisseur mit großen Träumen, probte seine Inszenierung und hoffte, dass niemand fragen würde, ob die Musik eigentlich lizenziert war. Urheberrecht war damals etwas für Spezialisten – wichtig, aber oft erst dann Thema, wenn der Vorhang schon gefallen war. Heute, im Jahr 2026, sitzt Frau Lenz im Büro einer Kanzlei für Kunst- und Kulturrecht, prüft Streaming-Lizenzen für ein internationales Filmprojekt, verhandelt Bühnenrechte für eine moderne Oper und klärt die Bildrechte für eine digitale Ausstellung. Kunst ist global geworden – und das Recht reist mit. Neuerungen 2026 – Wenn Kreativität weiter lesen

Wenn der Beat vor Gericht landet – Ein Praxisfall aus dem Musikrecht

Berlin, 2025: Ein viraler Electro-Track, ein altes Soul-Sample und ein juristisches Nachspiel – was wie ein Musikthriller klingt, ist in der Praxis leider keine Seltenheit. Der Fall „DJ Bass vs. Gloria Fields“ ist fiktiv, basiert aber auf realen Mustern, die wir in unserer anwaltlichen Tätigkeit regelmäßig sehen. Willkommen in der Welt des Musikrechts! Der Fall: DJ Bass und der Soul-Schnipsel DJ Bass, ein talentierter Producer aus Berlin, landet über Nacht einen Hit: „Midnight Pulse“. Treibend, tanzbar, hypnotisch – vor allem wegen eines charakteristischen Vocal-Samples, das wie ein Echo aus den 70ern wirkt. Der Track geht auf TikTok viral, bald auch weiter lesen